Beratung

An dieser Stelle präsentiert sich der Beratungsdienst der Stadtteilschule Winterhude.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten Sie und euch über unsere Beratungsarbeit informieren.

 

BeraterInnen

Im Bereich Beratung sind an der STS Winterhude z.Zt. zwei Sozialpädagoginnen, ein Sozialpädagoge und eine pädagogisch-therapeutische Fachkraft tätig

Katja Pitzing, Sozialpädagogin
Beratung in Sekundarstufe I (Team gelb)
pitz@sts-winterhude.de
Tel. 040/4289842-28/-62

Dietmar Tietjens, Sozialpädagoge
Beratung in der Sekundarstufe I (Team blau),
Beratung in der Sekundarstufe II
tie@sts-winterhude.de
Tel. 040/4289842/-46/-0

Constanze von Appen, Sozialpädagogin
Beratung in der Sekundarstufe I (Team grün)
appe@sts-winterhude.de
Tel. 040/4289842-28/-62

Elisabeth Stemmer, pädagogisch-therapeutische Fachkraft und Logopädin
Beratung in der Primarstufe
stem@sts-winterhude.de
Tel. 040/4289842-28/-62

 

Beratungsangebote

Das Beratungsteam macht Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern aller Stufen je nach Beratungsanlass folgende Angebote:

Einzelfallhilfe

Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer, die Einzelfallhilfe in Anspruch nehmen möchten, nehmen Kontakt zu SozialpädagogInnen bzw. BeratungslehrerInnen auf.

Es folgt ein Erstgespräch zur Klärung des Beratungsbedarfes. Dazu gehören auch die Häufigkeit der Gespräche, ggf. weitere Terminvereinbarungen sowie u.U. der Einbezug weiterer Beteiligter oder eine Überweisung an eine beratende/therapeutische Einrichtung.
Weitere Gespräche dienen neben der emotionalen Entlastung einer vertiefenden Problemanalyse und der Entwicklung verschiedener Perspektiven in Bezug auf das Anliegen. Auch konkrete Handlungsmöglichkeiten und Ansätze einer Problemlösung sollen erarbeitet und Ratsuchende bei deren Umsetzung unterstützt werden.

Krisenintervention

In akuten Krisensituationen unterstützen SozialpädogogInnen und Beratungslehrer die beteiligten SchülerInnen und LehrerInnen, indem sie auch spontan für Beratung und organisatorische Hilfestellungen zur Verfügung stehen.

Lerngruppenbezogene Beratung

SozialpädagogInnen und BeratungslehrerInnen bieten Beratung und Unterstützung bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten einer Lerngruppe an.
In einem Erstgespräch wird die entsprechende Problematik beleuchtet und das konkrete Anliegen in Bezug auf die Schwierigkeiten in der Klasse geklärt. Abhängig vom jeweiligen Entwicklungsziel der Beratungsarbeit werden Interventionen geplant und die ratsuchende Lehrkraft bei der Durchführung unterstützt. Dazu gehört ausgehend von einer Analyse der Klassenstruktur, einer Erhebung der Schülersicht zu der von der Lehrkraft als problematisch erlebten Situation und ggf. Beobachtungen im Unterricht auch die Durchführung pädagogischer Maßnahmen mit der Klasse, z.B. eines Sozialkompetenztrainings.

Sozialkompetenztraining

In einem Sozialkompetenztraining wird ausgehend von einer Situationsanalyse der Gruppe altersangemessen und zielorientiert soziale Kompetenz systematisch trainiert.
Der Schwerpunkt liegt auf dem spielerischen Einüben konstruktiver sozialer Verhaltensweisen.
Der Lernprozess findet praktisch, z.B. in Form von Rollenspielen, sowie auf theoretischer Ebene, z.B. durch Reflexion, statt. Darüber hinaus erleichtern Übungen den Transfer der erlernten Verhaltensweisen in den Alltag.1
Die Durchführung eines Sozialkompetenztrainings setzt neben einer sachkundigen Anleitung stabile zeitliche und räumliche Rahmenbedingungen voraus.

 

Beratungsanlässe

Folgende Themen, Problematiken und Fragestellungen können Anlass für eine Beratung sein:

Schüler/innen

  • Freundschaft, Mobbing, Streit/Konflikte untereinander
  • Familiäre Probleme
  • Unstimmigkeiten L/SuS
  • Sucht/Essstörungen
  • Leistungsprobleme
  • Berufsorientierung (auch LuL, SL, AL, Eltern)

Lehrer/innen

  • Störungen im System Klasse
  • Konflikte mit SuS, KollegInnen, Eltern
  • Absentismus von Schülerinnen/Schülern
  • Leistungsproblematiken/-versagen von Schülerinnen/Schülern

Eltern

  • Unterstützung bei Erziehungsfragen
  • Beratung bei schulischen Belangen
  • Probleme mit LehrerInnen/Schulleitung/Abteilungsleitung

 

Unser Beratungsverständnis

Beratung ist ein Prozess, der von der Klärung einer Problemlage ausgeht und die individuelle Lösungsfindung Ratsuchender begleitet und fördert.

Beratung in Schule ist grundsätzlich freiwillig und vertraulich.

SozialpädagogInnen und BeratungslehrerInnen sehen sich gleichermaßen einer wertschätzenden und angenehmen Grundhaltung im Sinne eines humanistischen Menschenbildes verpflichtet und orientieren sich an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen.

Im Zuge des Beratungsprozesses ermöglicht der/die BeraterIn Ratsuchenden durch aufmerksames Zuhören und den einfühlsamen und angemessenen Einsatz von Beratungsmethoden die Entwicklung neuer Sichtweisen und einen konstruktiven Umgang mit der als problematisch erlebten Situation.

  • Beratung ist lösungsorientiert, d.h. der Fokus richtet sich weniger auf die Entstehung als auf die Lösung eines Problems.
  • Beratung ist ressourcenorientiert, d.h. die Lösung eines Problems wird durch die Aktivierung persönlicher Stärken der Ratsuchenden sowie unter Einbezug sozialer Ressourcen (Eltern, Kollegen, Freunde) unterstützt.
  • Beratung ist zielorientiert, d.h. die Ziele des Beratungsprozesses müssen klar sein und kontinuierlich überprüft und angepasst werden.

Teil des Beratungsprozesses kann außerdem das Bereitstellen von Informationen sein, die Ratsuchenden bei der Klärung ihres Anliegens behilflich sind. Dazu gehört auch die Weitervermittlung an außerschulische Kooperationspartner, wie z.B. Beratungsstellen, therapeutische Einrichtungen und Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit /-hilfe.

Zu den Einrichtungen, mit denen das Beratungsteam der STS Winterhude kooperiert, gehören u.a.:

  • Regionales Beratungs- und Bildungszentrum (ReBBZ) Winterhude
  • Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD) des Jugendamtes
  • Suchtpräventionszentrum (SPZ)
  • Beratungsstelle Gewaltprävention
  • Beratungsstelle bei sexueller Gewalt Allerleihrauh e.V.
  • Nordlicht e.V., Verein für soziale und kulturelle Arbeit
  • staatliche Erziehungsberatungsstellen

 

1 Vgl. Petermann. u.a. (2012): Sozialtraining in der Schule, Weinheim; Basel: Beltz Verlag, S.28