Grüße von Lena

Gestern hatte ich meinen ersten „Arbeitstag“ bei der Friedhofsgärtnerei vom Ohlsdorfer Friedhof.

Vorab noch: Die erste Herausforderung war das frühe Aufstehen. Meine Arbeit beginnt nämlich schon um 7 Uhr, weswegen ich jetzt immer um 05:10 Uhr aufstehen muss.
Im Vergleich zum normalen Schulalltag: Da muss ich immer um 06:00 Uhr aufstehen.
Und das ist für mich schon ein himmelweiter Unterschied.

Aber jetzt zum Eigentlichen:
Die Menschen dort sind sehr freundlich und haben mich sofort aufgenommen.
Ich fing gleich an mit Grabpflege. Das heißt: Bei den Gräbern die Blütenblätter aus den Pflanzen holen, beschneiden, die Erde auffüllen und so weiter.

Danach habe ich bei der Anlagepflege mitgeholfen. In diesem Fall: Unkraut rupfen.

Heute ging ich morgens gleich mit um die Urnengräber zu machen. Da sind nämlich die Pflanzen aus einem unerklärlichem Grund abgestorben und deswegen mussten sie raus.

Ich habe noch nicht alle Handgriffe drauf, aber ich denke, dass ich mich mit der Zeit verbessern werde.

Auch wenn das alles sehr anstrengend ist: Es macht mir total viel Spaß.

Ich möchte zum Schluss noch was sagen: Und zwar: Dieser Beruf, Friedhofsgärtner ist nichts für Leute, die sich nicht dreckig und nass machen können.
Ich bin nämlich beides geworden, vor allem sehr schmutzig (man wird nunmal schmutzig, wenn man im Dreck arbeitet und durch den Regen alles verschlammt ist).

Bis zum nächsten Mal,
Lena