Neuigkeiten von Paul aus Österreich

Guten Abend aus Österreich,
 
ich habe meine letzte Woche begonnen und seit dem letzten Bericht mal wieder viele coole Dinge gebaut und auch etwas nicht so Schönes erlebt.
Freitag: Am Freitag habe ich geholfen, die Hühner einzufangen. Diese wurden dann in einem Anhänger getan und zum Schlachter gebracht. Zurück kamen sie als essbare, gerupfte und ausgenommene Hühner. 
Am Abend haben ich und meine Tante weiter am Hochstand gearbeitet und das Dach fertig gestellt.
 
 
Samstag: Der Samstag war ein nicht so spannender Tag. Ich habe mal hier mal dort ein wenig mitgeholfen aber nichts spannendes erlebt. Ein Freund von Esther und Michael (David) war aus Berlin bereits am Vortag angereist und half ebenfalls auf dem Hof.
Sonntag: Der Sonntag war ein sehr durchwachsener Tag. Sowohl vom Wetter als auch vom Tagesablauf her. Ich hatte gemütlich gefrühstückt und mich auf das Radfahren um 11 Uhr gefreut. David und Michael sind beide Radrennfahrer und hatten mich gefragt, ob ich mal mitkommen wolle. Ich bekam eines der E-Bikes, um überhaupt mithalten zu können. Wir fuhren etwa 20 Kilometer einen Berg hoch, um dann oben auf der Alm etwas zu essen. Bei der Abfahrt fuhr ich dann mit 35 km/h den Berg hinab. Da David und Michel jedoch deutlich schneller fuhren als ich, sah ich sie in der nächsten Kurve nicht mehr. Dadurch konnte ich den Wg der beiden nicht nachfahren und habe einen anderen genommen. Als ich jedoch aus einer Kurve heraus kam, sah ich vor mir plötzlich einen Elektrozaun gespannt. ich konnte grade noch von 50 auf 30 km/h abbremsen, was jedoch auch nicht viel half. Ich überschlug mich und stürzte. Jedoch wusste ich nicht, ob die anderen mein Geschrei gehört hatten und bin sofort aufgestanden, um weiter zu fahren. Die anderen kamen mir kurze Zeit später entgegen, da sie mich gehört hatten. Wir reinigten meine Wunden und fuhren hinab ins Tal. Dort desinfizierte ich alles und wusch das Blut und den Dreck ab. Ich hatte tellergroße Schürfwunden an beiden Oberschenkeln, Schürfwunden am rechten Ellbogen, an den Händen und am Rücken. Außerdem eine Prellung am rechten Arm und an der Hand. Der Helm hat ebenfalls ziemlich gelitten.
 
 
Heute ging es mir schon deutlich besser als gestern und ich konnte fast wieder allen Dingen wie gewohnt nachgehen.
Montag: Heute war ich mit Esther mit dem üblichen Wocheneinkauf beschäftigt und sind bei dem Hochstand deutlich voran gekommen. Wir haben nun eine Bank und ein Fenster eingebaut.
 
Ich fühle mich immer noch sehr wohl hier und genieße meine letzten Tage.
 
Liebe Grüße 
Paul