Robotik

Heute hatten wir einen Workshop „XXL-Future-Workshop“ in der Space vom Crea Germany e.V. . Was das genau ist, könnt ihr hier lesen. 

Der heutige Tag begann um 9:50 Uhr. Nachdem wir uns zusammen vor der Space gesammelt haben, konnten wir mit dem Workshop beginnen. An 3 großen Tischen haben wir uns in 6er Gruppen zusammen getan. Zunächst einmal hat jeder von uns eine Kiste mit Lego-Steinen bekommen. Für uns stand ein Workshop an, in welchem wir lernen sollten, wie unsere eigene Zukunft aussehen könnte und wir sollten uns unsere Vorstellungen / Visionen / Ideen mit Hilfe von Lego visualisieren. Der Workshop wurde extra nur für uns in der Space von Frau Elster & einem Mitarbeiter der Space veranstaltet. Normalerweise buchen Firmen diese Workshops, um gemeinsam Visionen und Ideen für die Zukunft des eigenen Unternehmens zu sammeln. So können sich die Mitarbeiter bzw. Vorstände der Unternehmen gut ausdrücken und Schritt für Schritt, von der Lego-Konstruktion bis hin zum fertigen Konzept die Schritte für Innovationen ausarbeiten. Doch wie dies genau geht, erkläre ich gleich.

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Begonnen haben wir mit einer kleinen Warm-UP Phase, so dass wir uns mit dem Konzept der „Lego Strategic-Play“ vertraut machen konnten. Zunächst einmal hatten wir die Aufgabe, uns zu überlegen, wie ein perfektes Team aussehen könnte, bzw. was in einer Teamarbeit wichtig ist. Diese Punkte sollten wir allerdings in der Form von Lego-Steinen ausdrücken. Klingt erst mal verrückt oder? So haben einige Schüler_innen beispielsweise den Aspekt „Zusammenhalt im Team - nur gemeinsam sind wir stark“ mit zwei Lego-Figuren dargestellt, welche sich gegenseitig beim Wandern festhalten. Andere Schüler haben zum Beispiel die Punkte Kommunikation & ergänzende Fähigkeiten kreativ mit den Steinen verbaut. Außerdem sollten wir beispielsweise eine Schildkröte bauen und beschreiben, was wir mit dieser verbinden (z. B. Zeit (lange Lebenserwartung), der stärkende Panzer, Langsamkeit etc). Die kleinen Aufgaben sollte uns auf das eigentliche Thema einstimmen und uns ein Gefühl davon geben, wie wir unsere Gedanken & Ideen mit den Händen sprechen lassen können. 

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Doch dann gab es erst mal eine kleine 15-Minuten Pause, in welcher wir uns reichlich mit Fritz-Kola & Schokoriegeln stärken konnten. Danach ging es wieder zurück an die Plätze. Die nächste Aufgabe wartete bereits.

Nun wurde es ein wenig schwerer, denn jeder von uns hatte die Aufgabe, sich über die eigene Zukunft Gedanken zu machen. Das Motto dabei: „Future XXL - mein Leben mit 25“ sollte uns anregen, zu überlegen, wie wir unsere Zukunft gerne gestallten würden. Fragen wie „Was musst du tun, um deine Ziele zu erreichen?“ oder „Was ist dir in 25 Jahren wichtig?“oder „was ist dein Traumjob?“  sollten dabei Hilfe für die eigenen Ideen liefern. Und dann ging es los: fast eine Stunde lang haben wir uns mit dem Thema beschäftigt. Genug Zeit um einmal in sich zu kehren und genau zu überlegen, wie sich die eigene Zukunft gestalten lassen kann.

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Auch der Austausch mit anderen Schüler_innen am Tisch hat uns dabei sehr geholfen. Es sind einige spannende Ideen herausgekommen, welche wirklich gut auf den Lego-Platten umgesetzt wurden. So hatten einige den Traum von einer Karriere als Surfer, haben also mit ein wenig Phantasie und den nötigen Steinen einen Strand mit Wellen und einem Surfbrett (inklusive dem eigenen „ich“ mit 25) gebaut. Andere hatten den großen Traum, Flugbegleiter zu werden. Was bietet sich da mehr an, als der Nachbau des Innenraums eines Flugzeugs inklusive Servierwagen & Board-Telefon. Uns hat dieser Teil sehr viel Spaß gemacht. Gerade Leute, welche vielleicht Schwierigkeiten haben, sich mit Worten auszudrücken, hatten die prima Gelegenheit, ihre Zukunft für alle verständlich zu präsentieren. Am Ende haben wir uns am Tisch über unsere fertigen Bauten unterhalten. Jeder hat dabei seine eigenen Ergebnisse anhand der Legobauten präsentiert, auch Fragen wurden beantwortet. Danach konnten wir auch an anderen Tischen die Ergebnisse der anderen Teilnehmer_innen erkunden & Fragen stellen, so sind wir in interessante Gespräche gekommen.

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Zum Schluss gab es lecker Pizza, welche wir direkt in der Space gegessen haben. Eine gute Gelegenheit, um sich noch einmal über die Erfahrungen des heutigen Tages zu unterhalten. Um 14:30 Uhr hatten wir Schluss. Selbstverständlich haben wir uns vorher aber für das große Engagement und den tollen Workshop mit einem kleinen Präsent bedankt, welches von Simon übergeben wurde. Wir werden die Landungsbrücken garantiert mit neuen Denkanstößen für unsere Zukunft verlassen! 

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Vielen Dank noch mal an Frau Elster & das gesamte Space-Team, dass wir die Räume während der HF-Zeit nutzen durften. Besonders der heutige Workshop hat uns viel Spaß bereitet. Gerade, da wir so gut wie keinen frontalen Input hatten, sondern alles alleine bzw. in den Gruppen erarbeitet haben, sind definitiv spannende Ergebnisse rausgekommen.

Urs