Fünfter Tag

Bevor wir zum fünften Tag kommen, noch ein schönes erlebnis vom start des vierten tages. Bolli musste am Morgen eine Einweisung in die Benutzung einer Toilette, nach einem grossem Geschäft geben, da zu diesem Zeitpunkt klar wurde dass das betätigen einer Klospülung noch nicht von allen beherrscht wurde. So kam es zu einer Verstopfung der einzigen Toilette die uns zur Verfügung stand. Obwohl es den SuS sichtlich unangenehm war, da auch die Hauseigentümer anwesend waren, haben sie die erste Lektion verstanden: nicht erst die halbe Klorolle leer machen und dann Spülen, sondern in mehreren Spülvorgängen.
Doch nun zum fünften Tag:
trotz der betrunkenden Fussballer in den Umkleiden gegenüber, konnten  wir eine ruhige und erholsame Nacht in der Turnhalle der Grundschule verbringen. Bei strahlendem Sonnenschein flogen wir über jeglichen Asphalt, bis ich auf einmal einen markerschütternden Schrei hörte. Eine Schülerin war gestürzt und sagte sie könne ihren Arm nicht mehr bewegen.
Trick 17 brachte die Warheit ans Licht:
"zieh mal schnell dein Schoner aus, dann schau ich mir den Arm an ". Daraufhin machte die Schülerin ihren Arm sofort krumm und zog den Schoner aus. Schonmal nicht gebrochen.
Trick 18:
"Halt dich mal fest, ich zieh dich nach oben". Die Schülerin zog sich mit hilfe des "kaputten" Arms nach oben, also auch nicht verstaucht. Weiter gings, 24 km schafften wir in sechs anhalb Stunden, unsere best leistung. Eine Unterkunft in Heide zu finden entpuppte sich als nahezu unmöglich. Im Veranstaltungsraum eines Restaurants haben wir nach langer Suche tatsächlich eine Unterkunft gefunden. Hier haben wir Teppich und dürfen den Getränkekühlschrank mit Säften und Softdrinks leer machen. Schließlich gingen wir noch auf das Straßenfest in Heide, wobei die SuS auch hier ihr können als Meisterhändler an den Pommesbuden unter Beweis stellen konnten. Morgen früh geht es weiter nach Friedrichstadt.

Grüße, Bolli & Emma