Tag 8: Mittwoch

Heute durften wir ausschlafen, da wir unseren Zwangsruhetag hatten.
 Als wir heute zur Fähre kamen, erfuhren wir, dass die Fähre um 11.30 Uhr gefahren ist und diese nur alle zwei Stunden fahren sollte. Wir waren also zu spät. Ein paar von uns wollten in der "Haltestelle" - einem kleinen Raum, der Windgeschützt war - warten, bis um 13.30 Uhr, was sich  aber innerhalb 2 Minuten erledigte, da wir von einem Einheimischen angesprochen wurden, dass ein paar der Zelte bald wegfliegen würden. Daraufhin, gingen wir alle zurück zum Zeltplatz um ein paar der Zelte neu aufzubauen. Als wir fertig waren, erfuhren wir dann, dass der Wind nicht mehr auf Windstärke 7-8 war, sondern auf 10-11 und, wenn der Wind drehen würde,  würde es eine kleine Sturmflut geben. Somit müssen wir den nächsten Tag auch noch einen Ruhetag machen. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Die Boote und Paddel wurden etwas höher geschleppt und alle Sachen wurden zusammen gepackt und auf einen Haufen geschmissen. Eine Dame hat uns eine Scheune zur Verfügung gestellt, die ungefähr 900 Meter entfernt lag. Dort konnten wir schlafen. So haben wir alle irgendwelche Sachen gegriffen und haben sie zur Scheune geschleppt. Allen war egal wer welche Sachen sie hatten es sollte einfach schnell gehen. Jeder hat jedem geholfen. Noch nie haben wir als Gruppe so gut zusammengearbeitet.
Nach ungefähr 30 Minuten waren alle Sachen in der Scheune und wir fingen an unsere Schlafplätze aufzubauen. Ein paar der Jungs hatten mit Simon (dem Praktikanten) angefangen zu grillen. So ließen wir dann den Abend ausklingen. Dieser war wohl mit der stressigste Tag.

Liebe Grüße, eure Herausforderungsgruppe "Ab in die Boote".

Mieke & Valentina

 

Windfinder-Daten zum Sturm