Bei Melken in Lentföhrden (Pauline)

IMG-20190822-WA0001.jpgIMG-20190821-WA0002.jpgHallo,

hier schreibt wieder Pauline. Zur Erinnerung: Ich arbeite bei dem Biobauer Hans Möller in Lentföhrden mit, der zu den in Norddeutschland recht bekannten Ökomelkburen gehört. Die Ökomelkburen ermöglichen muttergebundene Kälberhaltung.

Das Melken läuft wie folgt ab: Bei den Melkburen werden die Kühe morgens um 8.00 Uhr gemolken. Um 7.00 Uhr laden ein Mitarbeiter und ich die Melkgeschirre auf den Hänger. Dann fahren wir mit dem Trecker zu den Kühen. Dort werden die Melkgeschirre an die Melkmaschine gesteckt. Weil die Kühe morgens nicht darauf warten, endlich gemolken zu werden, müssen wir sie von der Weide zum Melkstand treiben. Bis dahin ist es schon 8.00 Uhr.
Als erstes wischen wir die Zitzen mit einem Tuch ab. Dann muss man vormelken. Das heißt, etwas Milch mit der Hand melken um zu gucken, ob sie in Ordnung ist. Das ist gar nicht so einfach. Als nächstes wird ihnen das Melkgeschirr angelegt. Manchmal dürfen nicht alle vier Zitzen gemolken werden. Z. b wenn die Kuh eine Euterentzündung oder eine verletzte Zitze hat. In dem Fall muss man den entsprechenden Melkbecher zustöpseln, damit er sich nicht an der Zitze festsaugt. Wenn dass Euter leer ist, wird es noch desinfiziert und dann können die Tiere wieder auf die Weide.
 

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