Dzan im Cafe "Why not?"

Ich mache mein Praktikum im Cafe „Why Not?“. Was ist das Cafe „Why not?“ Mitten in Hamburg, im Stadtteil St. Pauli, gibt es einen Ort der für alle offen ist, ungeachtet von Herkunft, Sprache, Religion oder Aufenthaltsstatus: Das why not?. Ziel ihrer Arbeit ist, Migranten in Hamburg bei der Integration zu unterstützen. Integration bedeutet die Wiederherstellung eines Ganzen. Sie geschieht dort, wo sich unsere Wege kreuzen und wo es zu echter Begegnung kommt. Ihre Motivation ist, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen die Liebe Gottes praktisch erfahren.

Die drei Arbeitsbereiche im Cafe „Why not“ sind: Café: Neben dem täglichen Café-Betrieb finden regelmäßig öffentliche Konzert- und Kulturabende, gemeinsame Feste und internationale Gottesdienste statt. Deutschkurse: Deutschunterricht für alle Sprachniveaus Beratung: Begleitende Unterstützung im Umgang mit Behörden, Institutionen und bei Bewerbungen sowie interkulturelle Seelsorge und Lebensberatung Das „Why not?“ ist ein Arbeitszweig der Stiftung Freie evangelische Gemeinde in Norddeutschland. Seit 1992 treffen sich im „Why not?“ Menschen aus aller Welt. Das ermöglichen viele Ehrenamtliche, Honorarkräfte und hauptamtliche Mitarbeiter. Das Leitbild Das „Why not?“ fördert die Integration von Menschen jeglicher Herkunft als interkulturelle Gemeinschaft und dient damit dem Auftrag Jesu Christi, Liebe und Versöhnung zu leben. Ihre Grundsätze: - Anti-Rassismus und Anti-Diskriminierung - das „Why not?“ steht als christlich-evangelische Einrichtung allen Religionen ebenso Menschen ohne Glauben mit Respekt und Akzeptanz gegenüber - das „Why not?“ lehnt Rassismus, Sexismus und Diskriminierung jeglicher Form ab, steht für die uneingeschränkte, unantastbare Würde des Menschen und duldet keinerlei Ausgrenzungen und Diskriminierungen

Warum habe ich mich für mein Sozialpraktikum im „Why not?“ entschieden? Ich habe in der 6ten Klasse, in Praktikum im „Why not“ gemacht. Es hat mir damals sehr viel Spaß gemacht, weil die Mitarbeiter super nett waren und ich damals viel mit den Lampedusa Flüchtlingen gearbeitet habe. In der ersten Woche meines jetzigen Praktikums habe ich viel hinter den Tresen gearbeitet. Ich habe Kaffee gekocht, Brötchen belegt und mit den Flüchtlingen geredet. Sie kommen meistens aus Afghanistan und Erytea. Im Cafe „Why not“ gibt es für sie Mieterschulen. Dort lernen sie, wie man eine Wohnung sucht und welche Regeln es für Mieter gibt. Ich habe viel gekocht und ich bringe Flüchtlingen deutsch bei. Das Essen bekommt das Cafe von der Hamburger Tafel. Wir kochen oft ausländisches Essen, z.B. iranisch. Das Mittagessen essen wir Mitarbeiter zusammen. Ich habe nie bemerkt, dass dies ein Cafe von der Kirche ist, da viele Kulturen und Religionen dort zusammen sind.