Tag 10 - Spontanes Wasserwandern

Vom:                   Großen Paradies

Bis:                      Pytten

Stimmung:          Sch***e

Wetter:                Sch***e, abends sonnig

 

Morgens hatte keiner Lust aufzustehen, denn es regnete. Wir stellten fest, dass wir zu wenig Müsli übrig hatten. Also Rationieren. 3kg maximal pro Tag. Milchpulver haben wir im Überfluss. Also wenn schon zu wenig Müsli, dann aber mit guter Milch! Auf jeden Fall ging es dann langsam im strömenden Regen los. Durch den Regen bildeten sich neue Flüsse.

Am Nachmittag kamen wir an eine Stelle, wo der Weg im Nassen endete. Finjo verabschiedete sich ins Wasser, um zu schauen, ob es hinter dem Felsen weiter geht. Das tat es. So war der Beschluss kurz, dass wir durchs Wasser gehen müssen. Also Schuhe und Socken aus, Hose hoch, Tarpstangen in die Hand und ab durchs kalte Wasser. Glücklicherweise war Finjo weitergelaufen und hatte schon festgestellt, dass nach der einen Stelle noch zwei weitere folgen würden. So war der Schmerz groß, aber der Weg klar.

Jetzt verschwindet die Sonne und wir bauen unser Nachtlager hinter die alte Hütte, die hier steht. Gute Nacht!

Wiedermal Finjo und Anton

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