Tag 2 - Es geht los!

Hallihallo, ihr Lieben!

Wir sind heute sehr gut in den Tag gestartet. Die Nacht war wärmer als erwartet und das Müsli mit Milchpulver war nicht ganz so schlimm. Heute mussten wir uns von der anderen Gruppe verabschieden. Der Abschied fiel einigen schwer und es sind ein paar Tränen geflossen. Dafür haben wir dann auf dem Weg zur Aufmunterung gaaanz viel gesungen und waren füreinander da.

Nach einer kleinen Pause und anstrengenden „Hügelchen“ sind wir an einer Hütte angekommen (wo auch Petterson und Findus hätten leben können) und haben wir unsere Mittagspause gemacht. Als wir uns gerade gemütlich hingesetzt hatten, hörten wir plötzlich Glocken. [Dramatische Musik] Wir wurden von einer riesigen Horde Ziegen überrascht/überrannt. Nach dem ersten Schock haben es einige sehr genossen, die flauschigen Tiere um sich zu haben und zu streicheln. Zumindest bis zu dem Punkt als die Ziegen sich entschlossen haben, unsere Rucksäcke zu überfallen und ein paar Vorräte zu stibitzen.

Auf der Flucht vor den Ziegen sind wir auf sumpfigen Boden gestoßen. Als wäre das nicht schon nass genug, kam auch noch Regen von oben dazu. Aber wir haben ja alle tolle Regensachen dabei, deshalb war das nicht so schlimm. Bis zu unserem Ziel war es dann auch nicht mehr so weit. Wir kamen bald an dem See an.

Wir bauten unser Lager auf und einige überlegten baden zu gehen. Das Problem war, dass das Wasser richtig kalt war. Und dann fing es auch noch an zu nieseln. Wir rangen uns trotzdem dazu durch und „liefen“ ins kalte Wasser. Es war noch kälter als erwartet! Stellt euch das kleine Becken im Holthusenbad 10x so kalt vor, dann kommt ihr dem Gefühl nahe. Jedenfalls hat unsere Haut ziemlich gebrannt und geprickelt und wir sind schnell wieder raus. Nur  wurde  es außerhalb des Sees nicht unbedingt wärmer. Überlebt haben wir es aber trotzdem irgendwie.

Am Abend gab es dann ja noch ein Lagerfeuer, an dem wir uns aufwärmen konnten. Dort haben wir gekocht. Heute gab es „Chili con carne“. So wurde es zumindest genannt. Geeigneter wäre „Chili sin carne“, aber dafür mit ganz viel Chili. Zumindest brannte einigen danach die Zunge. Dafür war es wenigstens warm. Ich glaube, dass sich alle darin einig sind, dass sich die ganzen „kleinen“ Herausforderungen lohnen, wenn man sich dafür die atemberaubenden Landschaften anschauen kann. Denn die sind wirklich schön! Wir fühlen uns in unserer Gruppe wohl und verstehen uns gut (Lehrer mit eingeschlossen!) und haben tatsächlich noch Motivation morgen weiterzuwandern. Wir melden uns dann morgen wieder!

Tschüssikowski! Luise, Cosima, Anna und Hannah

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