Tag 5: Von Bortelid bis Irgendwo im Nirgendwo

Tag 5: Von Bortelid bis Irgendwo im Nirgendwo
Stimmung: tagsüber gut aber am Abend gekippt
Wetter: Regen und ein bisschen Sonne

Heute sind wir um ca. 8:00 Uhr für das Frühstück geweckt worden. Nach dem Frühstück haben wir uns alle für die fünftägige Tour fertiggemacht und haben die Zelte abgebaut. Um 11:00 Uhr konnten wir dann starten.

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Auf unserem Weg haben wir ein paar Berge hinter uns gelassen, was eigentlich auch sehr gut und problemlos ging; es gab manchmal sehr glatte, rutschige Steine, die sich optisch nicht besonders von "nicht rutschigen" Steinen unterschieden, deshalb gab es schon den ein oder anderen Ausrutscher.
Unsere nächste Pause sollten wir an einem See machen. Philip hat uns den Weg dahin schon ein wenig erklärt: wir sollten nur noch ein bisschen hoch und dann runter und nebenbei, etwas scherzhaft, meinte er noch, dass wir über einen "gefährlichen" Fluss müssen. Dann ist da am See irgendwo ein großer Stein und der Weg war auch alle 10 Meter mit einem roten Punkt markiert. Also dürfte es keine Probleme geben, sollte man meinen…
Als erstes sind die meisten erstmal falsch abgebogen, da wir nicht mehr auf die Punkte geachtet haben. Dann als zweites, nachdem uns Jule auf unseren Fehler aufmerksam gemacht hat und wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, ist uns aufgefallen, dass man bei diesen beiläufigen Bemerkungen von Philip schon gut zuhören sollte. Der Fluss war nämlich gar nicht so klein. 
Wir haben dann einen etwas größeren Felsen gefunden, von dem aus wir dann von dem einen Ufer zum anderen gesprungen sind. Als dann so drei oder vier Leute auf dem anderen Ufer waren, dachte sich Kasoa, dass er den anderen helfen könnte. Hat auch gut geklappt, doch als er seinen Rucksack zur Sicherheit absetzen wollte, ist er ins Wasser gefallen.
Am See angekommen, wurde nac einer Weile entschieden, dass wir da übernachten, da es einem aus der Gruppe nicht so gut ging.
Schönerweise war heute einer der wenigen Tage, an dem es mal nicht die ganze Zeit geregnet hat, dazu hatten wir zwischendurch auch etwas Sonne. LAso haben viele probiert, nachdem sie ihr Zelt aufgebaut haben, ihre nassen Socken und andere Klamotten zu trocknen.
Leider sind die Socken nicht wirklich getrocknet. Heute war auch unser bester Badetag, die meisten haben ihre Chance ergriffen und sind im See baden gegangen und wir müssen ehrlich sagen, es war… bitterKALT!! Dagegen ist kalt duschen zuhause ein richtiger Luxus – und das war der wärmste Tag und der See war verhältnismäßig… weniger kalt. 
Am Abend haben wir dann noch Couscous gegessen und dann hat es schon wieder angefangen zu regnen.
Abschließend würden wir sagen, das war schon einer der besten Tage hier.

P.S.: Wenn ihr das gerade lest, genießt, es warm zu haben, Brötchen zu essen, im Bett schlafen zu können und sonst was alles.

Liebe Grüße, Niklas, Kasoa und Lucio