Into the Wild - Tag 6

Heute sind wir in Richtung "großes Paradies" aufgebrochen. Am Morgen wurden wir wie immer geweckt, aber es gab eine Überraschung: Wir hatten anderes Müsli als sonst! Nach dem Frühstück haben wir abgewaschen, die Zelte abgebaut und sind losgegangen. Zuerst sind wir bis zu der Hütte gelaufen, bei der wir gestern Pause gemacht haben. Der Weg die Skipiste hoch war sehr anstregend, aber dafür hatte man von oben eine sehr schöne Aussicht. Von der Hütte aus sind wir in kleinen Gruppen etappenweise weitergewandert. In den letzten beiden Jahren haben sich auf der Strecke zu dem See mit dem großen Stein immer welche am Fuß verletzt, was bei uns nicht passiert ist. Kurz vor dem See haben sich alle Gruppen bis auf eine verlaufen und mussten einen steilen Berg runterklettern. Aus dem See ist ein Fluss geflossen, über den wir rüber mussten, um weiter zu kommen. Der markierte Weg war überschwemmt, weshalb wir  eine andere Stelle zum Übersetzen suchen mussten. Dort haben wir eine Kette gebildet, um die Rucksäcke auf die andere Seite zu bringen. Als die erste Gruppe drüben war, haben wir uns einen Platz zum Warten gesucht und einen Regenüberzug in den Baum gehängt, damit die Anderen uns sehen konnten. Als die nächste Gruppe gekommen ist, sind wir wieder ans Ufer gegangen, um die Rucksäcke entgegenzunehmen. Dabei ist Emilys Rucksack aus versehen ins Wasser gefallen und den Wasserfall runtergetrieben. Dabei sind ein paar Sachen nass geworden, aber zum Glück konnten wir den Rucksack wieder rausfischen. Von dort aus mussten wir mit der ganzen Gruppe zusammen weitergehen, damit die, die langsamer sind, motiviert bleiben. Nach gefühlt einer halben Ewigkeit waren wir endlich dort, wo wir übernachten wollten.

Es wurden Nudeln Carbonara ohne Fleisch gekocht, was den Meisten geschmeckt hat. Wir sollten nach dem Essen noch am Feuer bleiben und nicht abwaschen gehen, weil die Lehrer noch was mit uns besprechen wollten. Sie haben uns gesagt, dass wir die Gruppe sind, die von den letzten drei am Weitesten gekommen ist, dass wir uns aber nicht so gut wie die anderen, um die Schwächeren gekümmert haben. Deshalb werden wir morgen wahrscheinlich wieder öfter als ganze Gruppe gehen.

Viele Grüße

Femke und Franca